TAUCHZERTIFIKATE

Das Unterwassertauchausbildungs-System von SSI, PADI, CMAS und TSSF schreiben eine erforderliche Leistung vom Tauchschüler während des Kurses vor. Dabei ist die Dauer zwar vorgegeben, aber darauf beruht die Erteilung der Zertifikate nicht. Jeder Kurs hat einen theoretischen und einen praktischen Teil in geschützter Umgebung, sowie einen praktischen Teil in natürlicher Umgebung. Der Unterricht ist in Lerneinheiten unterteilt. Soweit alle Lerneinheiten erfolgreich absolviert wurden, wird das jeweilige Zertifikat für den belegten Kurs ausgestellt. Die Ausbildung zum Open Water Diver zum Beispiel beinhaltet 5 theoretische Lerneinheiten, 5 Tauchgänge im geschützten Wasser und 4 Tauchgänge in natürlicher Umgebung. Einmal erhalten bleibt Ihr Zertifikat lebenslang gültig. Es empfiehlt sich jedoch immer wieder mal Erfrischungskurse zu belegen wie zum beispiel das Scuba Review oder andere spezielle Weiterbildungskurse.

Für Urlauber, die wenig Zeit haben, empfiehlt sich das Scuba Diver Zertifikat mit 3 Modulen Theorie, 3 Trainingseinheiten im geschützen Wasser und 2 Tauchgaengen im offenen Meer als Einstiegskurs. Damit darf man gemeinsam mit einem Divemaster weltweit bis zu einer maximalen Tiefe von 12 m tauchen. Wenn man danach innerhalb eines Jahres den PADI oder SSI Open Water Tauchschein machen möchte, so wird das Scuba Diver Zertifikat zu 50% auf den Kurs angerechnet.

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